Peseschkian signalisiert Gesprächsbereitschaft mit den USA: „Keine Unterwerfung“

RastinewsIrans Präsident Massoud Peseschkian hält die Tür für mögliche Verhandlungen mit den USA offen. Verhandlungen bedeuteten keine Unterwerfung, so Peseschkian, der erklärte, Teherans Ziel sei es, den Krieg zu beenden, die Blockade aufzuheben und blockierte Ressourcen freizugeben.
Irans Präsident Massoud Peseschkian äußerte sich bei einer Veranstaltung mit dem Titel „Die Frauen von heute, der Iran von morgen“ in Teheran zur Möglichkeit von Krieg und Verhandlungen mit den USA.
Peseschkian betonte, der Iran verteidige angesichts der Angriffe seine territoriale Integrität, betrachte Krieg jedoch nicht als Ziel. Im Verhandlungsprozess werde sein Land keine Zugeständnisse bei seinen Interessen machen.
„Auf dem Höhepunkt unserer Stärke werden wir Schritt für Schritt den Weg der Verhandlungen gehen – mit Weisheit, Würde und im Sinne unserer Interessen“, sagte Peseschkian.
Peseschkian nannte auch die Prioritäten für mögliche Verhandlungen: „Unser Ziel war es, den Krieg zu beenden, die Blockade aufzuheben, blockierte Ressourcen freizugeben und anschließend zu Nuklearverhandlungen überzugehen.“
Peseschkian betonte, sich mit den USA an einen Tisch zu setzen bedeute keine Unterwerfung, und verwies auf China als Beispiel dafür, dass Länder ihre Stärke auch durch wirtschaftlichen Wettbewerb unter Beweis stellen könnten.
Peseschkian hob zudem den Schutz des Landes, den Dienst am Volk und die nationale Einheit hervor und betonte, die Unterstützung der iranischen Bevölkerung in dieser schwierigen Zeit sei von großer Bedeutung.
