ZUM INHALT SPRINGEN
MENSCHENRECHTE1 MIN. LESEZEIT

Hengaw: 16 Kurden in Mahabad zu insgesamt 77 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt

TEILEN
Hengaw: 16 Kurden in Mahabad zu insgesamt 77 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt

RastinewsIn der iranischen Stadt Mahabad sind mindestens 16 kurdische Bürger, die in den letzten Monaten des Jahres 2024 festgenommen worden waren, zu insgesamt 77 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt worden.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw erging das Urteil durch die 1. Kammer des Revolutionsgerichts Mahabad unter Vorsitz von Richter Ahad Siami.

Den 16 Angeklagten wurden „Versammlung und geheime Absprache“, Mitgliedschaft in der Partei für ein Freies Leben Kurdistans (PJAK), „Propaganda gegen den Staat“ sowie in sozialen Medien geäußerte Unterstützung für oppositionelle Parteien zur Last gelegt.

Laut Gerichtsurteil wurden Abdullah Houshmand und Abdulrahman Qoveh zu jeweils 7 Jahren und 1 Monat, zwölf weitere Angeklagte zu jeweils 5 Jahren, Nazanin Elyasi (Golaleh) zu 2 Jahren und Kamal Masoudi zu 5 Monaten Haft verurteilt.

Laut Hengaw wurden die 16 Personen zwischen Oktober und Dezember 2024 in Mahabad von Mitarbeitern des iranischen Geheimdienstministeriums (MOIS) festgenommen und zur Vernehmung in das Geheimdienstzentrum in Urmia gebracht.

Der Organisation zufolge wurde den Inhaftierten während ihrer Haft der Zugang zu einem Anwalt sowie Telefon- und Familienkontakte verweigert.

TEILEN

Kommentare

Kommentar schreiben

WEITERLESEN

    Hengaw: 16 Kurden in Mahabad zu insgesamt 77 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt — Rastinews