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Fall Gülistan Doku: Neue Vorwürfe – „Schweigt, wir zahlen euch monatlich“

In Dersim wird der Fall der seit dem 5. Januar 2020 vermissten Gülistan Doku, Studentin der Fachrichtung Kindheitspädagogik an der Munzur-Universität, neu aufgerollt.

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Fall Gülistan Doku: Neue Vorwürfe – „Schweigt, wir zahlen euch monatlich“

RastinewsIn Dersim ist die Ermittlung zum Fall der seit dem 5. Januar 2020 vermissten Gülistan Doku, Studentin der Fachrichtung Kindheitspädagogik an der Munzur-Universität, erneut in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Obwohl seither Jahre vergangen sind, hat die Akte bislang zu keinem eindeutigen Ergebnis geführt – ein Umstand, der die öffentliche Debatte am Leben hält. Nun sind neue, aufsehenerregende Vorwürfe zu dem Fall aufgetaucht.

Eine Freundin von Gülistan Doku behauptet, der damalige Leiter der Arbeitsagentur (İŞKUR) der Provinz Tunceli, Özdemir Aktaş, habe bei einem Gespräch mit ihnen gesagt: „Wenn ihr die Sache nicht weiter verfolgt, zahlen wir euch eine monatliche finanzielle Unterstützung.“ Diese Behauptung hat die Kontroversen um den Ermittlungsprozess zusätzlich verschärft.

Im selben Zusammenhang äußerte auch Aygül Doku, die Schwester von Gülistan Doku, Vorwürfe über Druck auf die Familie. Ihnen sei nahegelegt worden, keinen Kontakt zu Presse, Politikern und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufzunehmen, so Aygül Doku. Der Prozess werde nicht transparent geführt.

Eine weitere bemerkenswerte Aussage aus dem Umfeld der Familie lautete:

„Wir brauchen keine Arbeit, wir brauchen nur Gülistan.“

Während die Ermittlungen zum Verschwinden von Gülistan Doku andauern, werfen diese neuen Vorwürfe in der Öffentlichkeit weitere Fragen auf.

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