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Vertriebene Kurden kehren erneut in ihre Dörfer zurück

689 Familien, rund 7.000 Menschen, die im Camp Serêkaniyê in der ländlichen Region Hesekê lebten, haben die Rückkehr in ihre Häuser in Serêkaniyê, Til Temir und Zirgan vorbereitet, nachdem die Sicherheitskräfte von Provinz und Region eine Sicherheitsgarantie zugesagt hatten.

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Vertriebene Kurden kehren erneut in ihre Dörfer zurück

RastinewsRund 689 Familien mit etwa 7.000 Angehörigen, die im Camp Serêkaniyê in der ländlichen Region Hesekê untergebracht waren, haben begonnen, ihre Zelte abzubauen und ihre Habseligkeiten auf Lastwagen zu laden, um in ihre Häuser zurückzukehren.

„Sicherheit wurde garantiert“

Das Pressebüro des Komitees für Vertriebene aus Serêkaniyê erklärte, die Sicherheitskräfte von Provinz und Region hätten Sicherheitsgarantien abgegeben, und kündigte an, dass sich ein zweiter Konvoi von Bewohnern aus Serêkaniyê auf den Weg in ihre Heimat machen werde. Der Konvoi umfasst neben dem Stadtzentrum von Serêkaniyê auch Bewohner der Dörfer zwischen Til Temir und Zirgan.

Erster Konvoi wurde angegriffen

Der erste Konvoi von Bewohnern aus Serêkaniyê war bereits am 10. August in seine Heimat zurückgekehrt. Ein Teil der Rückkehrer wurde jedoch in Serêkaniyê angegriffen und musste erneut nach Hesekê zurückkehren.

Minen und Zerstörung als Hindernis

Zehra Semo, Mitglied des Komitees, hatte zuvor erklärt, das Umland von Serêkaniyê sowie die ländlichen Gebiete bis zur Linie Zirgan–Til Temir seien von drei Seiten vermint und große Teile der Stadt sowie der umliegenden Dörfer im Krieg zerstört worden. Semo betonte, die Bevölkerung fordere „keine Rückkehr Einzelner, sondern eine gemeinsame, sichere und kollektive Rückkehr“.

Die Gebiete Serêkaniyê, Til Temir und Zirgan wurden nach der von der Türkei am 9. Oktober 2019 begonnenen Operation „Friedensquelle“ von bewaffneten, der Syrischen Nationalarmee (SNA) angeschlossenen Gruppen besetzt; rund 500.000 Zivilisten mussten die Region damals verlassen.

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