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Volkswagen: Zustimmung zu Abbauplan von 50.000 Stellen

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Volkswagen: Zustimmung zu Abbauplan von 50.000 Stellen

RastinewsDer deutsche Autokonzern Volkswagen hat einen Restrukturierungsplan genehmigt, der bis 2030 einen weltweiten Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen vorsieht. Das Unternehmen will zudem die Produktion um jährlich etwa 1 Million Fahrzeuge reduzieren.

Der Volkswagen-Aufsichtsrat hat nach wochenlangen Verhandlungen dem von der Führung unter CEO Oliver Blume ausgearbeiteten „Zukunftsplan 2030“ einstimmig zugestimmt.

Im Rahmen des Plans sollen von den weltweit rund 650.000 Beschäftigten des Volkswagen-Konzerns 50.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das entspricht etwa 8 Prozent der Gesamtbeschäftigung.

Das Unternehmen plant außerdem, die Zahl der Fahrzeugmodelle zu verringern, das Investitions- und Beteiligungsportfolio zu straffen und die jährliche Produktionskapazität auf 9 Millionen Fahrzeuge zu senken. Das bedeutet einen Rückgang von rund 1 Million Fahrzeugen gegenüber dem aktuellen Niveau.

Zukunft von vier Werken in Deutschland ungewiss

Wie sich die Umstrukturierung auf die Werke in Deutschland auswirken wird, ist noch nicht geklärt. Für die Standorte Emden, Zwickau, Neckarsulm und Hannover sollen auch alternative Nutzungsmöglichkeiten geprüft werden.

Volkswagen teilte mit, dass bis Juni 2027 ein Konzept für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige neue Produktionsstruktur erarbeitet werde.

CEO Oliver Blume bezeichnete die Genehmigung des Plans als „ein sehr starkes Signal für die Zukunft des Unternehmens“.

Der VW-Betriebsrat und die IG Metall erklärten, die Lasten der Umstrukturierung dürften nicht einseitig auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Die Arbeitnehmervertreter betonten, dass es derzeit keine endgültige Entscheidung über die Schließung eines Werks gebe.

Quelle: DW Türkisch / Reuters / dpa

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