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Ölpreise steigen wegen Nahost-Spannungen weiter: Brent über 97 Dollar

Die Sorge, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die Straße von Hormus andauern und die weltweite Ölversorgung stören könnte, trieb die Rohölpreise nach oben. Brent kletterte auf 97,34 Dollar je Barrel, die US-Sorte WTI stieg auf 92,63 Dollar.

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Ölpreise steigen wegen Nahost-Spannungen weiter: Brent über 97 Dollar

RastinewsGoldman Sachs hat seine Preisprognosen für Brent und WTI nach oben korrigiert und geht davon aus, dass die Störungen der Schifffahrt im Nahen Osten bis 2027 andauern werden. Die Bank hob ihre Brent-Prognose für Dezember 2026 um 5 Dollar auf 85 Dollar je Barrel an, die WTI-Prognose auf 80 Dollar.

Das US-Zentralkommando hatte am vergangenen Samstag mitgeteilt, seine Streitkräfte hätten drei iranische Öltanker angegriffen; einer der Tanker sei vor der Insel Kharg, einem wichtigen iranischen Exportknotenpunkt, ins Visier genommen worden.

Der maritime Nachrichtendienst Marisk erklärte, die Angriffe deuteten auf „eine deutliche Eskalation im maritimen Konflikt“ hin; kommerzielle Tanker würden inzwischen als Mittel des gegenseitigen wirtschaftlichen Drucks eingesetzt.

Nach Angaben des Analyseunternehmens Kpler passierten in den vergangenen zehn Tagen im Schnitt täglich zehn Frachtschiffe die Straße von Hormus – der niedrigste seit Mai verzeichnete Wert.

Der Sekretär des iranischen Hohen Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, kündigte an, dass in der Straße von Hormus in den kommenden Tagen eine begrenzte Maßnahme umgesetzt werden könnte.

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