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Jemenitisches Verteidigungsministerium: „Wir werden Sanaa von den Huthis zurückerobern“

Der Sprecher der regierungstreuen Kräfte Jemens, Majed al-Nuzaili, erklärte, Ziel der Armee sei es, das Land aus der Kontrolle der Huthis zu befreien und Sanaa wieder als Hauptstadt aller Jemeniten herzustellen. Der stellvertretende Verteidigungsminister Samir al-Sabri erklärte, die Entscheidung zur Rückeroberung Sanaas stehe fest.

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Jemenitisches Verteidigungsministerium: „Wir werden Sanaa von den Huthis zurückerobern“

RastinewsDer stellvertretende jemenitische Verteidigungsminister, Generalmajor Samir al-Sabri, erklärte im Staatsfernsehen, die Entscheidung zur Rückeroberung Sanaas von den Huthis stehe fest. Die Kämpfe konzentrierten sich vor allem auf die Provinzen Taiz, al-Baida und al-Jauf, das als wichtigster Zugangsweg zur Hauptstadt gilt.

Warnung an die Zivilbevölkerung

Al-Nuzaili rief die Zivilbevölkerung dazu auf, die Verbindungsstraßen zwischen Sanaa und den Provinzen Marib und al-Jauf – Nihm, Sirwah, Mahliya und al-Hazm – zu meiden.

Der Vorsitzende des jemenitischen Präsidialrats, Raschad al-Alimi, erklärte, in al-Jauf, al-Baida, Taiz und Hodeida seien umfassende Geländegewinne erzielt worden. „Unsere Streitkräfte werden ihre verfassungsmäßige Aufgabe fortsetzen, bis die staatlichen Institutionen wiederhergestellt sind und ihre Autorität sich auf das gesamte jemenitische Staatsgebiet erstreckt“, sagte al-Alimi.

Gegendarstellung der Huthis

Die Huthis erklärten ihrerseits, einen Angriff in al-Jauf zurückgeschlagen zu haben. Bei einem Luftangriff auf ein Gefängnis in der Stadt al-Hazm seien mindestens sieben Menschen getötet worden, teilte die Gruppe mit und machte Riad dafür verantwortlich. Saudi-Arabien wiederum erklärte, bei Angriffen der Huthis auf südliche Provinzen des Landes seien mindestens 73 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt worden.

Die Huthis hatten Sanaa 2014 eingenommen und die Kontrolle über weite Teile des Landes übernommen. Dies löste im darauffolgenden Jahr die von Saudi-Arabien angeführte militärische Intervention aus.

Mit dem im April 2022 unter Vermittlung der Vereinten Nationen erzielten Waffenstillstand hatte nach rund zwölf Jahren Krieg eine relative Ruhephase im Land begonnen. Die jüngsten Kämpfe gelten als eine der schwersten Eskalationen seit jenem Zeitpunkt.

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