Damaskus: Feuer an Gaspipeline in Deir ez-Zor war Sabotage
Die Brandursache an der Erdgaspipeline zwischen Deir ez-Zor und Schula wurde als Sabotage eingestuft. Durch die Abschaltung der Leitung wurde die Gasversorgung vom Werk Dschibse zu den Kraftwerken unterbrochen.

RastinewsAn der Erdgaspipeline zwischen der südlich von Deir ez-Zor gelegenen Ortschaft Schula und dem Stadtzentrum ist am Vorabend ein Feuer ausgebrochen, das nach offiziellen Angaben durch Sabotage verursacht wurde.
Hischam Salih, der für den Gassektor zuständige Verantwortliche der syrischen Erdölgesellschaft, erklärte, durch den Brand sei die Gaszufuhr vom Werk Dschibse zu den Stromkraftwerken unterbrochen worden.
Den Angaben Salihs zufolge riegelten Feuerwehrteams die Leitung umgehend ab, indem sie die Ventile beidseitig der Brandstelle schlossen. Durch den daraufhin gesunkenen Gasdruck in der Region konnten die Löscharbeiten fortgesetzt werden.
Keine Angaben zum Täter
Die Führung in Damaskus machte keine Angaben darüber, wer die Sabotage verübt hat und auf welche Weise. Auch wann die Gasversorgung der Kraftwerke wieder aufgenommen wird, wurde nicht mitgeteilt.
Laut einem Bericht von Rûdaw unter Berufung auf die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA war das Feuer am Vorabend in der Nähe von Schula an der Leitung ausgebrochen.
Die zum Einsatzort entsandten Teams des syrischen Zivilschutzes nahmen die Löscharbeiten auf; zur Brandursache gab es zunächst keine Stellungnahme.
Das Gebiet zwischen Schula und Deir ez-Zor beherbergt zahlreiche Anlagen und Pipelines für die Erdgasförderung und den Gastransport.
