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„Mord im Orient-Express“ ins Kurdische übersetzt

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„Mord im Orient-Express“ ins Kurdische übersetzt

RastinewsDer Roman „Mord im Orient-Express“ (kurdisch: Kuştina di Ekspresa Rojhilatê de) der britischen Schriftstellerin Agatha Christie ist ins Kurdische übersetzt worden. Die Übersetzung aus dem Englischen stammt von Dibar Çelik, erschienen ist sie im Verlag Pall Weşan. Agatha Christie gilt als „Königin der Kriminalliteratur“; der Roman zählt zu den großen Meisterwerken des Genres.

Klappentext

Ein harter Winter, endloser Schnee. Nach Mitternacht bleibt der Orient-Express in Schneemassen stecken und kann nicht weiterfahren. Der für die Jahreszeit ungewöhnlich voll besetzte und lebhafte Luxuszug wird mit dem ersten Tageslicht von einem Vorfall erschüttert: Ein amerikanischer Geschäftsmann wird in seinem Abteil mit zwölf Messerstichen ermordet aufgefunden – die Tür war von innen verriegelt. Zur selben Zeit befindet sich der Detektiv Hercule Poirot, der von Aleppo kommend nach London zurückkehrt, an Bord. Die Aufgabe fällt Poirot zu, den Fall aufzuklären. Gelingt es ihm, der Spur des Mordes zu folgen und herauszufinden, wer aus welchem Grund getötet hat?

Die Bücher von Agatha Christie, die als Königin der Kriminalliteratur gilt, wurden einschließlich ihrer Übersetzungen mehr als zwei Milliarden Mal verkauft und in über 100 Sprachen übertragen. „Mord im Orient-Express“, erstmals 1934 veröffentlicht und einer der Kultromane der Kriminalliteratur, entführt die Leserschaft in Dibar Çeliks Übersetzung in ein Labyrinth aus Geheimnissen und Überraschungen.

Agatha Christie

Geboren wurde sie 1890. Die britische Romanautorin, Dramatikerin und Erzählerin gilt weltweit als „Königin der Kriminalliteratur“. Sie schuf die berühmten Detektivfiguren Hercule Poirot und Miss Marple. Bekannt ist sie vor allem für 66 Kriminalromane, 14 Sammlungen von Kriminalgeschichten sowie für „The Mousetrap“ (Die Mausefalle), das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt. Unter dem Pseudonym Mary Westmacott verfasste sie zudem sechs Romane. Ihre Bücher wurden im Englischen mehr als eine Milliarde Mal verkauft, mit Übersetzungen in über 100 weitere Sprachen kommt eine weitere Milliarde Verkäufe hinzu. Nach der Bibel und Shakespeare ist sie die meistveröffentlichte Autorin aller Zeiten und Sprachen. Zu ihren bekanntesten Werken zählen „Mord im Orient-Express“, „Und dann gabs keines mehr“ (And Then There Were None), „Alibi“ (Roger Ackroyd Cinayeti), „Mord im Pfarrhaus“ und „Der Tod auf dem Nil“. Sie starb 1976.

Wer ist Dibar Çelik?

Dibar Çelik ist in den Bereichen Übersetzung und Translationswissenschaft tätig, geboren 1982 in Semsûr. Das Lizenzstudium in Englischer Lehramtsausbildung wurde an der Middle East Technical University (ODTÜ) abgeschlossen, der Master an der Okan-Universität und die Promotion in Translationswissenschaft an der Boğaziçi-Universität. Zuvor war bereits R. L. Stevensons „Die Schatzinsel“ (Girava Gencîneyê, 2010, Lîs) aus dem Englischen übersetzt worden. Die jüngste Arbeit, „Translators' Formative Agency in the Periodical Hawar (1932-1943): The Making of a Kurdish Cultural Identity“ (2025), erschien im Verlag Brill und wurde mit dem Serbest Best Book Award in Humanities in Kurdish Studies (2026) ausgezeichnet. Die wissenschaftliche Tätigkeit wird derzeit in Frankreich an der Universität Rouen fortgesetzt.

Das Buch kann über pallwesan.com bestellt werden.

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