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Großbritannien und Frankreich sichern Saudi-Arabien nach Huthi-Angriffen Verteidigungshilfe zu

Der britische Premierminister Andy Burnham und ein französischer Regierungsvertreter kündigten „defensive“ militärische Unterstützung für Saudi-Arabien an, das im Visier der von Iran unterstützten Huthis steht.

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Großbritannien und Frankreich sichern Saudi-Arabien nach Huthi-Angriffen Verteidigungshilfe zu

RastinewsGroßbritannien und Frankreich haben erklärt, zu „defensiver militärischer Unterstützung“ für Saudi-Arabien bereit zu sein, das Ziel von Angriffen der iranisch unterstützten Huthi-Miliz ist.

Der britische Premierminister Andy Burnham äußerte sich auf dem Weg zur UN-Generalversammlung in New York gegenüber Journalisten zum Umfang der geplanten Hilfe für Saudi-Arabien. Burnham sagte, Saudi-Arabien habe London um militärische Unterstützung gebeten; man habe dieser Bitte auf Empfehlung von Verteidigungsminister Wes Streeting und Außenminister Ed Miliband zugestimmt, allerdings beschränkt auf Verteidigungshilfe.

„Wir müssen diese Wege offenhalten“

Burnham erklärte, britische Flugzeuge würden saudischen Kampfjets defensive Luftbetankung leisten. Die Entscheidung sei vor dem Hintergrund der Sorge gefallen, dass sich die Krise im Nahen Osten über steigende Kosten auf britische Haushalte auswirken könnte. Die Betankungsflüge der britischen Tankflugzeuge sollten binnen weniger Tage beginnen und könnten sich über mehrere Wochen erstrecken. Diese Unterstützung kommt zu dem Luftverteidigungssystem hinzu, das Großbritannien bereits in Saudi-Arabien stationiert hat.

Mit der Hilfe für Riad wolle man sowohl britische als auch regionale Interessen absichern, so Burnham. Er betonte, Störungen bei der Energieversorgung und auf den Handelsrouten müssten vermieden werden.

Frankreich: Sicherheit der Energieinfrastruktur im Fokus

Auch Frankreich erklärte sich bereit, Saudi-Arabien zu unterstützen, um die Energieinfrastruktur des Landes abzusichern. Ein französischer Regierungsvertreter sagte, man sei bereit, an der Sicherung der von den Huthis ins Visier genommenen saudischen Energieinfrastruktur mitzuwirken, und verfolge dabei „einen rein defensiven Ansatz“.

Derselbe Vertreter erklärte, Frankreich sei bereit, zur Sicherheit der Energieanlagen im saudischen Rotmeerhafen Yanbu sowie der Ost-West-Pipeline beizutragen. Dies bedeute jedoch nicht, dass Frankreich Partei in der Auseinandersetzung mit den Huthis werde.

Nach Hormus auch Bab al-Mandab blockiert

Der am 28. Februar mit dem Angriff der USA und Israels begonnene Krieg gegen Iran sowie die von beiden Seiten verhängten Blockaden in der Straße von Hormus hatten die Energieversorgung beeinträchtigt und die Bedeutung der Ost-West-Pipeline erhöht, über die Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer transportiert werden kann. Die iranisch unterstützten Huthis wiederum haben in den vergangenen Wochen ihre Kontrollgebiete im Jemen ausgeweitet und die Herrschaft über die Straße von Bab al-Mandab am Zugang zum Roten Meer übernommen.

Auch die Türkei hatte Unterstützung zugesagt

Nach der Zunahme der Huthi-Angriffe hatten bereits die Türkei und Pakistan, beide Mitglieder des Mekka-Verteidigungsbündnisses, Saudi-Arabien ihre Unterstützung zugesichert und die Huthis zur Deeskalation aufgerufen. Der türkische Außenminister Hakan Fidan hatte in einem Interview mit dem Sender NTV signalisiert, dass die militärischen Bedürfnisse Saudi-Arabiens gedeckt werden könnten, und auf die Bündnisverpflichtung im Rahmen des Gemeinsamen Verteidigungsabkommens von Mekka verwiesen. Fidan hatte zudem erklärt, die Krise habe wirtschaftlich ein „nicht mehr tragbares Ausmaß“ erreicht.

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