USA: Militärmission im Irak endet am 30. September
Das US-Außenministerium hat erklärt, an dem Zeitplan festzuhalten, wonach die Militäroperationen der gegen den IS gebildeten internationalen Koalition im Irak bis zum 30. September 2026 beendet werden. Washington kündigte an, künftig den Schwerpunkt auf die wirtschaftliche und diplomatische Partnerschaft mit dem Irak zu legen.

RastinewsEin Sprecher des US-Außenministeriums erklärte auf Fragen von Rûdaws Washington-Korrespondent Diyar Kurda, der für die Beendigung der Militärmission im Irak festgelegte Zeitplan werde eingehalten.
„Washington setzt die gemeinsam vereinbarten Schritte um, um die Militäroperationen der Koalition im Irak zu beenden“, sagte der Sprecher.
Der Übergangsprozess spiegele die wachsenden Fähigkeiten der irakischen Sicherheitskräfte wider, zu denen auch die kurdischen Peschmerga-Kräfte der Region Kurdistan zählten, so der Sprecher. Diese Entwicklung markiere den Beginn einer neuen Phase in den Beziehungen zwischen Bagdad und Washington.
Washington sichert irakischer Regierung Unterstützung zu
Der Sprecher verwies zudem auf das Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem irakischen Ministerpräsidenten Ali Zeydi am 14. Juli und betonte, Washington unterstütze die Bemühungen des Irak, seine Souveränität zu stärken und Angriffe vom eigenen Staatsgebiet aus auf andere Länder zu unterbinden.
Ziel sei es, die Beziehungen zwischen den USA und dem Irak von einer primär sicherheitsorientierten Ausrichtung zu einer langfristigen Partnerschaft weiterzuentwickeln, die Wirtschaft, Energie, Investitionen, Entwicklung und Infrastruktur umfasse, hieß es in der Erklärung.
Der irakische Regierungssprecher Haydar Abudi hatte zuvor gegenüber Rûdaw erklärt, der 30. September werde für die Souveränität des Irak einen bedeutenden Wendepunkt darstellen.
