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Fidan in Damaskus: SDF-Auflösung muss „in die Praxis" umgesetzt werden

Hakan Fidan bezeichnete die Erklärung der SDF (Syrische Demokratische Kräfte) zur Selbstauflösung und Integration in die syrischen Staatsinstitutionen als „wertvoll" und forderte, den Prozess ohne Zeitverlust umzusetzen. Die Führung in Damaskus erklärte ihrerseits, an den Zielen einer „einheitlichen Armee" und der Bündelung der Waffen in zentralen Institutionen festzuhalten.

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Fidan in Damaskus: SDF-Auflösung muss „in die Praxis" umgesetzt werden

RastinewsDer türkische Außenminister Hakan Fidan hat sich in Damaskus mit seinem syrischen Amtskollegen Asaad Hassan al-Shaibani getroffen. Nach dem Gespräch gaben beide eine gemeinsame Pressekonferenz.

„Erklärung wichtig, muss aber in die Praxis umgesetzt werden"

Fidan äußerte sich bei der Pressekonferenz zufrieden über die Erklärung der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), sich selbst aufzulösen und sich in die staatlichen Institutionen Syriens zu integrieren. Fidan sagte: „Wir bewerten die Erklärung der SDF zu ihrer Selbstauflösung und Integration in die staatlichen Institutionen Syriens als wertvoll. Das ist ein wichtiger Schritt, eine wichtige Initiative und eine wichtige, konstruktive Antwort auf die konstruktiven Bemühungen der syrischen Regierung. Wir erwarten, dass dies ohne Zeitverlust in die Praxis umgesetzt und abgeschlossen wird. Die Erklärungsphase ist wichtig, aber sie muss auch umgesetzt werden."

Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, erklärte der syrische Außenminister Shaibani hierzu: „Wir schreiten mit entschlossenen Schritten voran, um eine einzige nationale Armee zu bilden, die Waffen in den Händen der legitimen Institutionen zu bündeln und den Nordosten im Rahmen eines rein syrischen Prozesses vollständig wieder in die nationale Einheit einzugliedern."

Erdoğans Syrien-Besuch auf der Agenda

Fidan ging auch auf den geplanten Besuch von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan in Syrien ein. Fidan sagte: „Unser Staatspräsident plant in naher Zukunft einen Besuch in Syrien. Die syrische Seite wünscht sich diesen Besuch schon sehr lange. Wir versuchen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Auch ich habe bei meinem heutigen Besuch im Vorfeld seines Besuchs die möglichen Arbeiten der Hohen Planungsgruppe besprochen. Auch in dieser Hinsicht ist unser Besuch von Bedeutung."

Fidan übt scharfe Kritik an Israel

Fidan äußerte sich auch zu den israelischen Angriffen in Syrien: „Es gibt einen Akteur, der sich um die Destabilisierung Syriens bemüht. Sie kennen den Namen dieses Akteurs: Israel. Die Politik, die Israel verfolgt, stellt das größte Hindernis für die positive Entwicklung dar. Der Angriff auf den Militärflugplatz Abu Zuhur ist eines der jüngsten Beispiele dafür."

Fidan warf Israel vor, systematisch die militärischen Kapazitäten Syriens ins Visier zu nehmen und damit Terrororganisationen wie dem IS indirekt Unterstützung zu leisten. Man verfolge die Entwicklungen im Süden Syriens in diesem Zusammenhang aufmerksam. Fidan warnte, Schritte zur Destabilisierung Syriens würden „nicht nur Syrien, sondern die gesamte Region und sogar darüber hinaus" betreffen, und forderte, die internationale Gemeinschaft und die Länder der Region müssten sich bemühen, Israel von dieser Politik abzubringen.

Der syrische Außenminister Shaibani erklärte seinerseits, die israelischen Angriffe auf syrisches Territorium und syrische Institutionen hätten keinen Einfluss auf die türkisch-syrischen Beziehungen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern erlebten „ihre beste Phase" und entwickelten sich „auf solidem Fundament" weiter.

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