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Fall Şimoni Diril vor Verfassungsgericht

Nachdem der Kassationsgerichtshof die Freisprüche im Fall der Tötung von Şimoni Diril im Dorf Kovankaya im Landkreis Beytüşşebap (Şırnak) bestätigt hat, wurde die Akte an das Verfassungsgericht weitergeleitet.

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Fall Şimoni Diril vor Verfassungsgericht

RastinewsIm Fall der Tötung von Şimoni Diril im Dorf Kovankaya im Landkreis Beytüşşebap der Provinz Şırnak hat der Kassationsgerichtshof die vom örtlichen Gericht verhängten Freisprüche bestätigt. Daraufhin wurde die Akte an das Verfassungsgericht (AYM) weitergeleitet.

Şimoni Diril war am 8. Januar 2020 im Dorf Kovankaya (Mehrî) entführt worden; ihre Leiche wurde 70 Tage später am Ufer des Flusses Hezil gefunden. Der Gerichtsprozess in diesem Mordfall geriet ins Stocken. Vor dem 1. Schwurgericht Şırnak war einer der Angeklagten, Apro Diril, zu lebenslanger Haft verurteilt worden, während Behçet Öztunç und İsmail Yıldız freigesprochen wurden. Nach der Berufung wies die 1. Strafkammer des Kassationsgerichtshofs den Revisionsantrag gegen die Freisprüche von Öztunç und Yıldız zurück und bestätigte damit das Urteil.

Einwand: „Beweise unzureichend erhoben“

In der Urteilsbegründung des Kassationsgerichtshofs hieß es, es lägen keine über jeden Zweifel erhabenen, eindeutigen und überzeugenden Beweise dafür vor, dass die Angeklagten die ihnen vorgeworfene Tat begangen hätten, und die Freisprüche seien nicht rechtswidrig.

Nach der Bestätigung der Freisprüche durch den Kassationsgerichtshof legte der Anwalt der Familie Diril die Akte mit der Begründung, die Grundsätze einer wirksamen Ermittlung und eines fairen Verfahrens seien verletzt worden, dem Verfassungsgericht vor. In der Beschwerde wurde hervorgehoben, dass die Beweise im Ermittlungsverfahren unzureichend erhoben worden seien.

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