Mossad: Anschlagsversuch vereitelt

RastinewsDer israelische Auslandsgeheimdienst Mossad erklärte, einen Versuch des Iran vereitelt zu haben, Agenten nach Israel einzuschleusen, um hochrangige israelische Amtsträger als Anschlagsziele auszuspähen.
In der Mitteilung des Mossad hieß es, das iranische Geheimdienstministerium habe versucht, Agenten nach Israel einzuschleusen und Personen im Land anzuwerben, um Informationen über hochrangige israelische Amtsträger zu sammeln und Anschläge zu verüben. Der Erklärung zufolge wurden drei Personen aus dem Iran und aus Frankreich für den Anschlagsversuch angeworben. Ein in Frankreich lebender Mann mit dem Decknamen „Philip“ sei mehrfach in den Iran gereist, um sich dort mit iranischen Geheimdienstvertretern zu treffen und Zahlungen entgegenzunehmen.
„Philip“ sei damit beauftragt worden, eine aus ausländischen Staatsangehörigen bestehende Zelle für die Einreise nach Israel aufzubauen; er sei aus Frankreich abgeschoben worden, während die beiden anderen Personen weiterhin im Iran verblieben seien, so die Mitteilung. Der Mossad habe bei der Aufdeckung des Netzwerks mit dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet (Schabak) sowie mit ausländischen Geheimdiensten zusammengearbeitet.
